Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 21.08.2000
Caroline Pross erläutert in ihrer Rezension zunächst, dass der Autor hier der Ästhetik des Authentischen, Natürlichen im 18. Jahrhundert auf der Spur ist und dazu einen Blick auf die verschiedenen Kunstgattungen der Zeit wirft. Dabei geht es dem Autor, so die Rezensentin, weniger darum, "das Natürliche einmal mehr als Fiktion zu enttarnen", sondern vielmehr die `inneren Widersprüche` herauszukristallisieren. So konnte, wie der Leser erfährt, das Natürliche mittels der Kunst letztlich nur durch "selbst auferlegte Disziplinierungsmaßnahmen" überzeugend dargestellt werden. An dem "bemerkenswert klar und gut geschriebenen Buch" lobt Pross vor allem, dass deutlich gezeigt werde, wie sehr die gesellschaftlichen Konflikte zwischen dem Ideal des Maßvollen, Edlen auf der einen, und der Leidenschaft und dem Unkontrollierten auf den anderen Seite in der Kunst (und besonders im Theater) gespiegelt und ausgetragen werden.
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