Gerhard Köpf

Palmengrenzen

Roman
Cover: Palmengrenzen
Braumüller Verlag, Wien 2020
ISBN 9783992002696
Gebunden, 240 Seiten, 22,00 EUR

Klappentext

Die schönsten Stunden im Leben liegen häufig ein wenig außerhalb der Legalität, sagte Alain Delon. Das gilt auch für den pensionierten Notar Bruno Ziegler, der während eines Arbeitsaufenthaltes im Grand Hotel Garibaldi in den idyllischen Allgäuer Bergen wie zufällig in die Kreise der Mafia gerät. Was ihn mehr und mehr fasziniert, wird ihm schließlich zum Verhängnis. Er wird Zeuge, wie sich eine neue geräuschlose Generation der Ehrenwerten Gesellschaft ausbreitet, die nicht mehr wild um sich schießt und Staatsanwälte in die Luft jagt, sondern diskret und klammheimlich wächst und gedeiht, auch weil ihre Existenz von der offiziellen Politik geleugnet wird. Während einer Zugfahrt schreibt er seine Beobachtungen über die Verschiebung der Palmengrenze ins Allgäu nieder. Er tut dies nicht zuletzt in Hinblick auf seinen neuen Mandanten, einen Mann, den alle nur den Commendatore nennen. Außerdem ist da noch die rätselhafte attraktive Witwe des Hoteliers, die ein Auge auf den Notar geworfen hat: privat, aber auch geschäftlich

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 06.01.2021

Rezensent Hans Christoph Buch verrät nichts über den Inhalt des neuen Romans von Gerhard Köpf, nur dass es sich um einen attraktiven Mix aus Krimi, Mafia-Sachbuch und Ratgeber handelt. Gut geschrieben zudem, durchweg spannend, voller Wortschöpfungen, "skurriler Rezepte" für die  Henkersmahlzeit und intimer Kenntnis der EU-subventionierten Allgäuer Patengesellschaft, meint Buch. Für Buch eine gelungene Fortsetzung von Köpfs Allgäu-Saga.
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