Mit einer Einführung von Paul Veyne. Mit 150 Farbabbildungen, 2 Karten und 15 Grundrissen. Am Rand einer riesigen Oase in der Syrischen Wüste liegt eine der beeindruckendsten antiken Ruinenstädte des Vorderen Orients: Palmyra. Seine Blütezeit begann im 2. Jahrhundert n. Chr., als sich Palmyra zum bedeutendsten Umschlagplatz des Ost-West-Handels entwickelte und zur Schnittstelle von Orient und Okzident wurde, zu einem Ort kultureller Begegnung. Das zeigt sich in der Verbindung hellenistischer, römischer und iranischer Stilelemente in Architektur und Kunst, daneben blieb jedoch auch die aramäisch-arabische Tradition der Palmyrener in Religion und Sprache immer lebendig. Gerard Degeorge führt den Leser durch die Geschichte Palmyras und beschreibt die wichtigsten Bauten und Denkmäler, deren besondere Atmosphäre er in vielen Bildern eingefangen hat. Der Althistoriker Paul Veyne läßt in seiner Einführung Palmyra im Kontext des Römischen Imperiums lebendig werden.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 20.02.2003
Der G. K. zeichnende Rezensent würdigt den Autor und Syrien-Spezialisten Gerard Degeorge in seiner Kurzkritik als besten Kenner der antiken Stadt Palmyra und sieht in dem Band den "Reiz" der Überreste der einst sagenhaft reichen Wüstenstadt "suggestiv vermittelt". Besonderes Lob sind G. K. auch die "prächtigen Farbfotos" wert, die der Autor selbst aufgenommen hat, wie der Rezensent betont. Durch die vielen Bilder, Karten, Grundrisse und Pläne entsteht eine ausführliche historische und kunsthistorische Darstellung Palmyras, die gerade heute als "multikulturelles Erfolgsmodell" Bewunderung erregt, so der Rezensent begeistert.
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