Aus dem Französischen übersetzt und einem Beiheft von Eugen Helmle über Perec mit Materialien zur Entstehung des Buches (Faksimiles aus Perecs Skizzenbuch, seltene Fotos etc.) und einem Puzzle, das aus über 90 Stückem besteht und vom Autor selbst entworfen wurde (jedes Teil hat eine andere Form). Perec hat "Das Leben. Gebrauchsanweisung" nach einem jener simplen Konzepte geschrieben, von dem jeder Schriftsteller mutig träumt, um dann zu oft doch wieder ängstlich in den autobiografischen Dunst zu entschwinden: Man nehme ein Haus, das Haus hat 99 Zimmer, jedes Zimmer hat seine Geschichte, voila, ein Buch.
Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Karl Ove Knausgard: Arendal Aus dem Norwegischen von Paul Berf. Wo ist dein Platz im Leben? Wohin gehörst du? Wo liegen deine wahren Gefühle?Wir schreiben das Jahr 1976. Syvert Løyning ist nach einer…