Georg Stauth

Authentizität und kulturelle Globalisierung

Paradoxien kulturübergreifender Gesellschaft
Transcript Verlag, Bielefeld 1999
ISBN 9783933127051
broschiert, 60 Seiten, 8,08 EUR

Klappentext

Der Begriff der "Authentizität" spielt in den Debatten über "Orientalismus", "Postkolonialität" und "Hybridisierung" eine wichtige Rolle. Hier wird das auf Nietzsche sich berufende neue genealogische Denken in die aktuelle kulturübergreifende Forschung übertragen. Andererseits entdeckt die in der Aufklärung wurzelnde Hermeneutik der Authentizität in der Notwendigkeit der Anerkennung kultureller Differenz eine Einschränkung der politischen Philosophie der Freiheit. Diese Widersprüche aufzudecken und in die Analyse gesellschaftlicher Wirkungen von "Authentizität" einzubringen, ist das Anliegen dieses Bandes.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 22.03.2000

Jörg Ulrich hat eine ausserordentlich gelehrte Rezension geschrieben, von der der Laie nur den ersten und den letzten Satz versteht. Im ersten weist Ulrich darauf hin, dass auch schmale Bücher "schwer im Kopf liegen können". Im letzten lobt er den Autor, der wie es scheint interessante Fragen stellt. Dazwischen referiert Ulrich langatmig das Buch, wobei er ausgiebig zitiert, leichthin mit Begriffen wie "autopoietisches System" jongliert oder Sätze wie diese in die Luft wirft: "Der Authentizitätsbegriff stammt aus der identitätslogischen Konstitution des Subjekts in der europäischen Aufklärung". Ziemlich autoerotisch, finden wir.
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