Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 24.03.2000
In einer kurzen Besprechung äußert Lutz Hagestedt seine Begeisterung über dieses Buch so verhalten, als befürchte er, zu deutliche Worte könnten angesichts des "opulenten" Bandes vulgär wirken. Das Buch bestehe eigentlich aus fünf Teilbänden, die durch Reproduktionen kalligraphischer Blätter unterteilt sind. Die Wörter, poetelt Hagestedt, ziehen "wie Vogelschwärme" über die Seiten und gruppieren sich zu Gedichten. Als Hauptmotiv von Jappes Lyrik macht der Rezensent den "handwerklichen Aspekt des Schreibens" auf den verschiedenen Papierarten aus. "Seh-Texte im besten Sinne", resümiert Hagestedt.
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