Aus dem Französischen von Andrea Spingler. Nach mehr als 50 Jahren aufgezeichnet: Der erschütternde Bericht der Nichte Charles de Gaulles über ihre viermonatige Isolationshaft im Frauenkonzentrationslager Ravensbrück.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 22.04.2000
Jürgen Ritte äußert sich sehr beeindurckt über diese Erinnerungen Geneviève de Gaulle Anthonioz` an das KZ von Ravensbrück, das durch seine grausamen medizinischen Experimente an Frauen in Erinnerung geblieben ist - die Nichte des Generals und Widerstandskämpferin wurde hier 1944 eingeliefert. Besonders die "Schlichtheit und Unmittelbarkeit" der Sprache hat den Rezensenten berührt. Der Glauben habe der Autorin geholfen zu überleben, ein Glauben, der aus allen Zeichen des Lebens - und seien es die Kakerlaken als Zellengenossen - Hoffnung zu beziehen wisse.
Shida Bazyar: Die Lücken Heimesbach im Hunsrück ist ein fiktiver Ort, an dem sich neunzig Jahre deutscher Geschichte in die Mauern und Biografien eingenistet haben. Es ist eine Gemeinde, die ihre… Dana Vowinckel: Anton und Alma Anton und Alma lernen sich bei einem Schüleraustausch in der Bretagne kennen. Jahre später treffen sie sich auf einer Party wieder. Beide kommen aus Berlin und studieren… Maxim Biller: Schwarze Samstage Eigentlich dachte Ari, der Ich-Erzähler von Maxim Billers neuem Roman, Ende der siebziger Jahre sei das Schlimmste vorbei gewesen: Nach ihrer Flucht aus der kommunistischen… Valeria Gordeev: Die Zikade entschlüpft ihrer goldglänzenden Hülle Konstantin und Lada haben den Kontakt verloren. Während Konstantin in einem unterirdischen Forschungslabor festsitzt, das Lenins Leichnam konserviert, kämpft seine Schwester…