Darstellung und Vergleich lebensgeschichtlichen Erzählens von Überlebenden des Holocaust sowie von Opfern des Nationalsozialismus und des Stalinismus (SBZ/DDR). Am Beispiel eindrucksvoller lebensgeschichtlicher Interviews und einer detaillierten Presseanalyse der 50er Jahre werden Rivalitäten und Unterschiede der Opfergruppen sowie die Abhängigkeit des lebensgeschichtlichen Erzählens vom ?Zeitgeist? herausgearbeitet. Ein wichtiger Beitrag zur Geschichte der deutsch-deutschen Erinnerungskultur und des Umgangs mit den beiden so unterschiedlichen Diktaturen.
Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als…