Aus dem Französischen von Waltraud Schwarze. Ein jahrhundertealter Mythos führt Kommissar Adamsberg in die dunklen Wälder der Normandie. Ein Heer aus Schattengestalten soll dort wüten und ungesühnte Verbrechen strafen. Lina, eine junge Frau aus der Normandie, hat es jüngst in der Nacht über den Waldweg reiten sehen. Und nicht nur das: Die Reiter hatten vier Menschen in ihrer Gewalt, deren Tage der Legende nach gezählt sind. Und tatsächlich dauert es nicht lange, bis das erste Opfer des Wütenden Heeres stirbt. Adamsberg ist überzeugt, dass sich jemand der mittelalterlichen Sage bedient, um ungestört zu morden.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 12.03.2012
Mit großem Vergnügen hat Sylvia Staude den neuen Krimi von Fred Vargas gelesen, "Die Nacht des Zorns". Das Rezept der Autorin ist Staude wohlbekannt: ein Krimi, der auf einer Sage basiert - diesmal die Geschichte vom "Wütenden Heer" - und leicht übertrieben gestaltete Ermittler mit Macken. Ein paar reitende Geister treiben ihr Unwesen und Kommissar Adamsberg soll einem jungen Medium helfen, mögliche Opfer zu retten, fasst die Rezensentin zusammen. Vargas gelinge es in diesem neuen Krimi erneut, nicht unglaubwürdig zu wirken, findet Staude: die Autorin erzeuge eine "höhere, eine poetische Wahrheit".
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