Aus dem Französischen von Marcel Le Comte. Wie das Marsupilami nach Europa kam. Mitten in Palumbien von den Chahutas-Indianern gefangen genommen und an Tierhändler verkauft, erreicht in den 1950er Jahren ein Marsupilami den Hafen von Antwerpen. Aber dem Wundertier gelingt die Flucht, und so kommt es in die Vororte Brüssels. Dort wird es von einem kleinen Jungen aufgenommen, dessen Leben schon schwierig genug ist.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 15.12.2021
Rezensent Gerhard Matzig rät, auf die Details zu achten in Zidrous und Frank Pés Vorgeschichte des Marsupilamis. Was die beiden Comic-Künstler aus dem Hut zaubern, scheint Matzig weit über jede deutsche Albernheit rund um das Pelzding mit Punkten hinauszugehen. Mit diesem Prequel gelangt der Rezensent in eine Sphäre, wo das Pelztier noch ursprünglich, bestialisch ist, die Atmo düster und realistischer, aber auch spannender und zugleich heiterer als in den anderen Regionen des Marsupilami-Universums. Große Erzähl- und Zeichenkunst im besten anarchistischen Comic-Verständnis ist es sowieso, versichert Matzig. Die Atmosphäre ist so, dass er jeden Regentropfen einzeln zu spüren meint.
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