Frank Goosen

Förster, mein Förster

Roman
Cover: Förster, mein Förster
Kiepenheuer und Witsch Verlag, Köln 2016
ISBN 9783462048926
Gebunden, 336 Seiten, 19,99 EUR

Klappentext

Förster ist ein Schriftsteller, dem nichts mehr einfällt. Von seinem neuen Buch existiert schon seit Langem nur der erste Satz. Seine Freundin treibt sich derweil auf den Äußeren Hebriden herum. Sein Nachbar Dreffke trägt auch mit siebzig noch knappe Badehosen, aber was er hustet, sieht nicht gut aus. Fränge und Brocki, die Förster seit der Schulzeit kennt, geht es auch nicht besser. Der eine ist drauf und dran, seine Ehe an die Wand zu fahren, der andere scheitert an den Herausforderungen des modernen Lebens. Und dann ist da noch Finn, der wohlstandsverwahrloste Teenager. Sie alle müssen mal raus hier. Da trifft es sich gut, dass Försters verwirrte Nachbarin Frau Strobel, die betagte Saxofonistin, einen Brief aus der Vergangenheit erhält.

Rezensionsnotiz zu Die Zeit, 17.03.2016

Frank Goosen lässt in seinem Roman "Förster, mein Förster" einen alternden Bierbruder und schreibblockierten Schriftsteller mit einer leeren Flasche durch die nächtliche Stadt pilgern und Zufallsbekanntschaften machen, erzählt Rezensent Burkhard Müller. Abgesehen von bierseligen Männergesprächen passiert erstaunlich wenig in diesem Buch, verrät der Rezensent, der sich wenigstens für die letzten Seiten etwas mehr emotionalen Anstoß gewünscht hätte.
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