Der Arbeitsalltag in der DDR war untrennbar mit den Verhaltens- und Lebensweisen der DDR-Bürger und den Herrschaftsstrukturen auf unterster Ebene verbunden. Die Betriebsuntersuchungen von Francesca Weil beschäftigen sich mit zwei sächsischen Betrieben der chemischen Industrie im Leipziger Raum. Der Alltag der DDR war durch eine Lebensausrichtung auf den Betrieb gekennzeichnet. Die Beobachtung der Arbeitswelt ermöglicht es, die Gleichzeitigkeit von Kontinuität und Unsicherheit, von Stetigkeit und Zusammenbruch, von politischer Macht und Ohnmacht zu verstehen. Damit kann letztendlich sowohl der Zusammenbruch der DDR-Gesellschaft als auch ihr Jahrzehnte währender Bestand erklärt werden
Jana Hensel: Es war einmal ein Land In ihrem neuen Buch erzählt die Bestsellerautorin Jana Hensel vom Ende eines großen Traums. Denn das, was vor über 35 Jahren als Aufbruch in eine neue Ära begann, wird nun… Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Norbert Gstrein: Im ersten Licht Zwei Weltkriege, ein Jahrhundert: ein eigenwilliges Leben voller Schönheit, Tragik und Widersprüche. Norbert Gstrein schenkt uns ein ganzes Menschenleben. Dabei ist jedes… Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte…