Mit 85 s/w-Abbildungen. Das Lager Mühlberg wurde mit Beginn des Zweiten Weltkriegs am Ostufer der Elbe zwischen Riesa und Torgau eingerichtet. Zehntausende von Kriegsgefangenen aller Nationalitäten waren hier bis Kriegsende interniert. Nach der Befreiung des Lagers durch die Rote Armee übernahm der sowjetische Geheimdienst NKWD das Kommando. Er nutzte Mühlberg als Isolierungslager für tatsächliche oder vermeintliche Funktionäre des Dritten Reiches, für Kriegsgefangene und Zivilisten. Aufgrund der katastrophalen hygienischen Verhältnisse starben Tausende von Insassen, ehe das Lager 1948 aufgelöst wurde. Bis zum Ende der DDR wurde seine Existenz streng geheim gehalten. Hier wird erstmals eine Gesamtgeschichte des Lagers Mühlberg vorgelegt, die das Leben in der Barackenstadt und das Funktionieren seiner Administration in zwei Diktaturen nachzeichnet.
Juli Zeh: Pony Show Eine prominente Verlegerin unter Mordverdacht. Ein spektakulärer Schwurgerichtsprozess. Und die Frage: Wie verhandelbar ist die Wahrheit? Sie ist über fünfzig, verheiratet… Daniel Kehlmann: Afrika Im Winter 1884 versammeln sich auf Einladung Bismarcks die großen Mächte zu einer Konferenz, auf der ein ganzer Kontinent mit all seinen Reichtümern aufgeteilt werden soll:… Shida Bazyar: Die Lücken Heimesbach im Hunsrück ist ein fiktiver Ort, an dem sich neunzig Jahre deutscher Geschichte in die Mauern und Biografien eingenistet haben. Es ist eine Gemeinde, die ihre… Dana Vowinckel: Anton und Alma Anton und Alma lernen sich bei einem Schüleraustausch in der Bretagne kennen. Jahre später treffen sie sich auf einer Party wieder. Beide kommen aus Berlin und studieren…