France Bourely

Unsichtbare Welten

Von der Schönheit des Mikrokosmos
Gerstenberg Verlag, Hildesheim 2002
ISBN 9783806729115
Gebunden, 218 Seiten, 49,90 EUR

Klappentext

Aus dem Französischen von Eva Plorin und Alexandra Brehme. Eine Fotoexpedition in die Weiten des Mikrokosmos ist ebenso aufregend wie eine Reise in den Weltraum. France Bourelys Raumschiff ist ihr Elektronenmikroskop und mit seiner Hilfe gelingen der Mikroskosmonautin Einblicke in unbekannte, bis dahinunsichtbare Welten von atemberaubender Schönheit: Staubgefäße werden zu einem geheimnisvollen Urwald, die Haut einer afrikanischen Wanze erinnert an zart gearbeitete Spitzen, die Fußspitzen eines Glühwürmchens scheinen Flamenco zu tanzen, und der Kopf einer Raupe, tausendfach vergrößert, wirkt wie eine Marslandschaft, die zu weiteren Entdeckungen einlädt...

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 16.12.2002

Als "faszinierend und fremdartig" lobt Diemut Klärner die Abbildungen von Pflanzen und Tieren unter dem Elektronenmikroskop, die der Bildband versammelt. Die Fotos bestechen durch ihre "exzellente Tiefenschärfe" und lassen kleinste Details "plastisch" hervortreten, so die Rezensentin beeindruckt. Auch die Beobachtungen der Autorin, die manche Sinneseindrücke mit dem "Planeten Mars" oder den "Ruinen von Atlantis" vergleicht, empfindet Klärner durchaus als Bereicherung und Möglichkeit, eine "neue Dimension der Natur" zu sehen. Mit den Auskünften zu den einzelnen Motiven ist sie allerdings nicht so recht zufrieden. Sie hätte sich des öfteren mehr Informationen gewünscht und auch inhaltlich einige Fehler gefunden, die sie kenntnisreich aufdeckt. Und insgesamt findet sie, dass das Buch auch die Grenzen der Elektronenmikroskopie aufzeigt, die weder Lebendiges, noch die Farbintensität der Natur zeigen kann.
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