Mit Illustrationen von Theresa Schwietzer. Der Wolf ist wieder da. Das erfreut viele Naturfreunde, andere finden es beängstigend. Das schöne Raubtier ist uns durch die lange Verdrängung aus unseren Wäldern fremd geworden. Wie sollen wir ihm nun begegnen, da die Rudel in Europa immer zahlreicher werden? Nach dem Motto "Was man versteht, fürchtet man nicht" macht uns das Sachbilderbuch mit dem Leben einer Wolfsfamilie vertraut. Wir begleiten einen jungen Wolf bei der Gründung eines Rudels, lernen das Leben in der Wolfsgemeinschaft kennen und erleben mit, wie die neue Generation Abschied vom Rudel nimmt. Unter den Klappen vermitteln anschauliche Infografiken und -texte Faktenwissen zur Biologie des Wolfes und zum Umgang mit ihm.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 05.06.2020
Rezensent Rudolf Neumaier bleibt skeptisch bei diesem Kinderbuch über den Wolf von Bärbel Oftring und Theresa Schwietzer. Vielleicht braucht der böse Wolf "gute Lobby", und ja, es handelt sich um ein faszinierendes Tier, findet auch Neumaier, aber hier werde dann doch einiges falsch dargestellt. So sei der Wolf weder vom Aussterben bedroht, noch Mitverursacher des Insektensterbens. Auch mit Wörtern wie "GPS" oder wissenschaftlichen Quellenangaben könnten junge Leser ab 6 Jahren, so die Verlagsempfehlung, wohl wenig anfangen, bemängelt Neumaier. Da funktionieren die Märchen doch besser, schließt er.
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