Mit zahlreichen farbigen Illustrationen. Aus dem Englischen von Michael Holtmann. Seit über vier Milliarden Jahren gibt es Leben auf der Erde. Zahlreiche Fossilienfunde zeugen davon, dass es sich im Laufe dieser Zeit in einer atemberaubenden Vielfalt entwickelt hat. Dieses Buch macht die Geschichte des Lebens sichtbar: Ein durchlaufender illustrierter Zeitstrahl führt über 200 Seiten hinweg die aufeinanderfolgenden Entwicklungsstufen der Arten vor Augen und lädt zu einer Seh-Reise durch die Erdgeschichte ein. Die detailgetreuen Illustrationen zeigen auf einer Länge von insgesamt 50 Metern, wie sich das Leben auf der Erde entwickelt hat. Fotos von bekannten Fossilienfunden weltweit ergänzen die Reise durch die Erdzeitalter. Das Buch entstand in Zusammenarbeit mit dem Naturhistorischen Museum in London, einem der größten naturhistorischen Museen der Welt. Die fundierten Sachtexte liefern umfassende Informationen zur Evolutionstheorie und zur Entwicklung des Lebens auf der Erde. Illustrierte Stammbäume der wichtigsten Tiergruppen, ein Register der abgebildeten Arten, eine ausklappbare Zeitleiste und ein Verzeichnis der wichtigsten Fossilienfundstätten machen "Evolution" zu einem Nachschlagewerk für die ganze Familie.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 14.10.2009
Rezensent Ulf von Rauchhaupt spart nicht mit Lob für diese Evolutionsgeschichte des britischen Wissenschaftsjournalisten Douglas Palmer, der er das "Zeug zum Klassiker" bescheinigt. Palmer durchschreitet dreieinhalb Milliarden Jahre Naturgeschichte, wenn wir den Rezensenten richtig verstehen, indem er neunzig bedeutende Fossilien-Fundstellen darstellt. Und zwar - auch dank der Zeichnungen des Illustrators Peter Barrett - so lebendig, dass die Lektüre für den Rezensenten fast zu einem touristischen Erlebnis wurde. Allerdings bleibe Palmer immer "knallhart" an den Fakten, versichert der Rezensent, der sich auch darüber freut, dass der Autor keinerlei Kompromisse mache und seinen Lesern durchaus einen "Biozönose" oder "Kladogramm" umfassenden Wortschatz abverlangt. Mit Genugtuung registriert Rauchhaupt auch, dass Palmers nicht nur die bekannten Fossilienstätten wie den kanadischen Burgess-Schiefer und die Grube Messel bei Darmstadt, sondern auch weniger bekannte wie das ägyptische Fayum oder Mistaken Point in Neufundland präsentiert. Bedauerlich findet er nur, dass keine europäischen Funde des Homo Sapiens Eingang in diese ansonsten sehr dichte Darstellung gefunden hat.
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