Überall auf der Welt wachsen die Städte und werden zu Megacities, es entstehen dicht vernetzte urbane Korridore. Militärstrategen bereiten sich auf militärische Interventionen in Megacities vor, deren Ausmaße und Komplexität alle Kriegsgebiete in den Schatten stellen, für die Streitkräfte strategisch und technisch gerüstet sind. Wichtiger wird dabei auch zunehmend die Dimension des Cyberwar. Je "smarter" ein Land oder eine Stadt, je digitaler die Infrastruktur, je größer das Internet der Dinge, je mehr Daten und Prozesse in die Cloud, also in Rechenzentren, ausgelagert werden, desto anfälliger werden sie auch für Cyberangriffe und Cyberwar.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12.02.2016
Thomas Speckmann fasst sich kurz mit Florian Rötzers Prognosen zum sozialen Experiment der Megacity der Zukunft. Sicherheitspolitische Fragen der Smart City diskutiert der Autor laut Speckmann ebenso wie die Segregation der Generationen. Vor allem das Verletzlichkeitsparadox hat es Rötzer laut Rezensent angetan. Hier stellt der Autor die sicherheitstechnische Optimierung mit Robotern, Drohen und Co. der Anfälligkeit für Cyberangriffe gegenüber. Rötzers Fazit: eher düster.
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