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Marc Goodman

Global Hack

Hacker, die Banken ausspähen. Cyber-Terroristen, die Atomkraftwerke kapern. Geheimdienste, die unsere Handys knacken.
Cover: Global Hack
Carl Hanser Verlag, München 2015
ISBN 9783446444638
Gebunden, 600 Seiten, 24,90 EUR

Klappentext

Aus dem Englischen von Henning Dedekind, Karin Miedler und Kathleen Mallett. Das Internet als Ort friedlicher Begegnung? Das war einmal. Längst haben global agierende Cyberkriminelle das Netz unterwandert. Sie planen Entführungen, plündern Konten und kapern Atomkraftwerke. Wir haben es immer öfter mit bestens ausgebildeten "Elite-Kriminellen" zu tun, die neben Terrororganisationen, Geheimdiensten und ausländischen Regierungen mitmischen beim globalen Daten-Monopoly. Sie bereichern sich auf Kosten anderer oder nutzen das Web, um Anschläge zu begehen. Das Internet wendet sich gegen uns. Es wird Zeit, dass wir aufwachen.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 20.11.2015

In Marc Goodmans "Global Hack" hätte Rezensent Günter Hack (no relation) auch weniger Bedrohungs-Rhetorik gereicht, um die Lage der weltweiten Datensicherheit mit besorgten Augen zu betrachten. Die Tatsachen und Fälle, die der ehemalige Polizist und IT-Sicherheitsberater des FBI da aufzählt, sprechen eigentlich für sich, findet der Rezensent. Die "asymmetrische Bedrohung", wie im Jargon der überproportionale, nötige Aufwand zum Schutz vor Angriffen heiße, wächst angesichts von immer mehr vernetzten Geräten noch weiter, erklärt Hack, was auch Geheimdienste wie die NSA nutzen, die das Wissen um Schwachstellen lieber horten und offensiv gebrauchen als unvermeidliche Löcher zu stopfen: "Angriff ist billiger als Verteidigung", fasst der Rezensent zusammen. Über die politischen Probleme, die sich innerhalb und zwischen Staaten ergeben, schweigt Goodman sich weitestgehend aus, verrät Hack - aber das ist vielleicht auch nicht Sache eines FBI-Beraters, weiß der Rezensent.
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