Mit zahlreichen Farbfotos und Dokumenten. Die Ramones sind Ikonen der amerikanischen Populärkultur. Wie Elvis, Marilyn Monroe oder Andy Warhol haben sie mit ihrem Style, ihrer Einstellung und Musik eine ganze Generation geprägt. Journalist und Radiomoderator Flo Hayler ist seit vielen Jahren Hardcore-Fan der Band und eröffnete in Berlin 2005 das Ramones-Museum, das als Pilgerstädte für Fans aus aller Welt dient. Hayler kennt sich mit der Geschichte und den Geschichten der Band so gut aus wie wohl kaum ein anderer. Er kannte und traf alle Bandmitglieder und führte zahlreiche Interviews mit Mitgliedern der Band sowie wichtige Figuren aus ihrem Umfeld, die in diesem Buch erstmals zu lesen sein werden. Neben Hunderten Fotos und Dokumenten enthält dieser Band viel bislang unveröffentlichtes Material aus dem Ramones-Museum.
In der Rezension Richard Herzingers spürt man die Begeisterung des Fans. Die Ramones sind tot - alle vier Bandmitglieder sind gestorben -, aber dass Punk tot sei, würde Herzinger allenfalls als Hypothese erörtern. Zu bedeutend war der Einschlag des Meteoriten Punk in der Geschichte des Pop für ihn. Und Punk, das waren die Ramones noch vor den Sex Pistols, denn Punk ist eine New Yorker, nicht die Londoner Erfindung, insistiert Herzinger. Das Buch des weltgrößten Ramones-Fans Flo Hayler liest er mit Gewinn, auch wenn Hayler vor allem aus dem Nähkästchen plaudert, Dokumente, Bilder und intime Anekdoten en masse aneinanderreiht, statt etwa tiefenpsychologisch zu schauen, was es mit der Nazi-Symbolik bei den teils jüdischen Bandmitgliedern auf sich hat. Die vielen Einzelheiten aus der 22-jährigen Geschichte der Ramones, die der Journalist Hayler präsentiert, ergeben das Bild einer nahezu unveränderlichen Band, freut sich Herzinger.
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