Aus dem Hebräischen von Barbara Linner. In seinem neuen Band entwirft Etgar Keret apokalyptische Szenarien, die den existenziellen Fragen des Lebens nachspüren. Und schafft Welten, in denen man nur einmal "Ich liebe dich" sagen darf und unser letztes Wort Badminton ist; mit TV-Shows, in denen man ein Auge verliert, um der Freundin seine Liebe zu beweisen, und Welten, in denen Zeitreisen mit ihrem Schlankheitseffekt beworben werden. Inmitten dieser Endzeitstimmung präsentiert uns Keret eine weitere unwiderstehliche Halluzination in Buchform, die das Leben feiert.
Rezensionsnotiz zu
Die Zeit, 03.07.2025
In diesem Erzählungsband kommt der 7. Oktober schon vor. Insgesamt handelt es sich offenbar um scharf gezeichnete Skizzen, die nicht gerade optimistisch sind und teilweise tödlich enden und die Rezensentin Marlene Knobloch zur Frage verleiten: "Warum macht bei Etgar Keret selbst eine Welt ohne Gott Spaß?" Es liegt am Witz, schließt sie ihre Kurzbesprechung, und noch mehr an Kerets Empathie.
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