Esther Kinsky

Hain

Geländeroman
Cover: Hain
Suhrkamp Verlag, Berlin 2018
ISBN 9783518427897
Gebunden, 287 Seiten, 24,00 EUR

Klappentext

Drei Reisen unternimmt die Ich-Erzählerin in Esther Kinskys Geländeroman. Alle drei führen sie nach Italien, doch nicht an die bekannten, im Kunstführer verzeichneten Orte, nicht nach Rom, Florenz oder Siena, sondern in abseitige Landstriche und Gegenden - nach Olevano Romano etwa, einer Kleinstadt in den Hügeln nordöstlich der italienischen Hauptstadt gelegen, oder in die Valli di Comacchio, die Lagunenlandschaft im Delta des Po, halb von Vögeln beherrschte Wasserwelt, halb dem Wasser abgetrotztes Ackerland. Zwischen diesen beiden Geländeerkundungen im Gebirge und in der Ebene führt die dritte Reise die Erzählerin zurück in die Kindheit: Wie bruchstückhafte Filmsequenzen tauchen die Erinnerungen an zahlreiche Fahrten durch das Italien der Siebzigerjahre auf, dominiert von der Figur des Vaters.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 12.02.2018

Esther Kinskys Geländeroman bietet Hubert Winkels Trost und allerhand literarisch Staunenswertes. Wie die Autorin in diesem Text über die Trauerreise einer jungen Witwe durch Italiens Herbstlandschaften und das Reich der Toten heraufbeschwört, symbol- und referenzreich, ausdifferenziert im Vokabular und leise bis zum Unsichtbaren, hat Winkels sehr beeindruckt. Immer wieder hält er inne und spürt den Bezügen nach. Meisterlich und herzerhebend, findet er.
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