Erwin Einzinger

Von Dschalalabad nach Bad Schallerbach

Roman
Cover: Von Dschalalabad nach Bad Schallerbach
Jung und Jung Verlag, Salzburg 2010
ISBN 9783902497697
Gebunden, 470 Seiten, 24,00 EUR

Klappentext

Weiße Flecken scheint es auf der Erde nicht mehr wirklich zu geben, einerseits. Andererseits hat der Leser, wenn er diesen Roman gelesen hat, durchaus das Gefühl, mehr gesehen zu haben, als auf der Erde überhaupt Platz hat. Wie durch ein umgekehrtes Fernrohr geht der Blick auf die Horizonte, um sich anschließend liebevoll mit der Lupe all dem zuzuwenden, was einem so vor den Füßen liegt.

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 11.09.2010

Einen zwiespältigen Eindruck hat Erwin Einzingers Roman "Von Dschalalabad nach Bad Schallerbach" bei Rezensent Samuel Moser hinterlassen. Einerseits findet er das überbordende Werk, das er in die Tradition des Schelmenromans stellt, "lustig", andererseits "ermüdend". Zwar kommt bei der Lektüre bei ihm keine Langweile auf. Aber etwas eintönig wird es seines Erachtens irgendwann schon, gerade wegen der Überfülle an Außerordentlichen und Merkwürdigen, das hier erzählt wird. Das Werk mutet ihn an wie "unsystematische Enzyklopädie" an Episoden, Geschichten, Anekdoten, Mythen und Legenden, ohne eine logische Kausalität, zusammengehalten durch eine lockere Chronologie.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 12.03.2010

Worum es in Erwin Einzingers als Roman betitelten Buch "Von Dschalalabad nach Bad Schallerbach" genau geht, ist Karl-Markus Gauß sich nicht sicher. Aber gefallen hat ihm diese skurrile Anhäufung kurzer Erzählungen, Anekdoten und sensationeller Geschichten des Österreichers ganz gewiss. Als "Kompendium des herrlich nutzlosen Wissens" bezeichnet Gauß diese Sammlung von Kuriositäten aus Zeitungsberichten und alten Folianten. Der Leser lernt hierin nicht nur die zwei einzigen Mönche Österreichs mit Pilotenschein kennen, sondern erfährt auch, warum der heilige Kolumban am Hollerbaum elendig verendete, so der amüsierte Rezensent.

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