Aus dem Englischen von Andreas Wirthensohn. Er war das Kultobjekt der 80er Jahre: der Zauberwürfel, auch "Rubik's Cube" genannt. Bis heute ist sein Bann ungebrochen. Jeder siebte Mensch auf der Erde hat mit ihm gespielt, das sind über eine Milliarde. Unzählige Bücher sind bereits über ihn geschrieben worden. Doch einer hat bislang geschwiegen: der Erfinder, Ernö Rubik. Nun erzählt er vom Zauberwürfel und seiner Welt. Er beschreibt sein Leben mit dem Würfel, erzählt dessen Geschichte und fragt, was wir aus ihr lernen können.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 17.10.2020
Cornelius Dieckmann liest Erno "Zauberwürfel" Rubiks autobiografische Skizzen mit einiger Freude. Zwar räumt Rubik gleich zu Beginn ein, das Schreiben zu hassen, wie Dieckmann berichtet, und Rubik setzt mitunter auch einfach Pünktchen, wenn ihn die Lust verlässt, oder er lässt kurzerhand seine Erfindung sprechen. Interessantes über sein Leben als eher schüchterner Muttersohn mit Spaß an Puzzle-Spielen und formvollendeter Architektur vermag Rubik laut Dieckmann aber dennoch zu berichten, assoziativ von der Spieltheorie zur KI wandernd und - wie soll es anders sein: reichlich verspielt.
Angelika Klüssendorf: Trost 2022. Angelika Klüssendorf erzählt von Liebe, Entzweiung und der Sehnsucht nach Zugehörigkeit. Rita, Meisterin darin, sich in die falschen Männer zu verlieben, fällt plötzlich… Szczepan Twardoch: Sehnsucht Aus dem Polnischen von Olaf Kühl. Erwin Piontek, Bergmann im Ruhestand, geht seinen Lebenstraum - eine Weltumseglung - bescheiden an: im Boot auf einem Stausee. Doch während… Christine Wunnicke: Wachs Schauplatz ist Frankreich im 18. Jahrhundert, das vorrevolutionäre und das überaus revolutionäre. Und es lieben sich zwei Frauen, die verschiedener nicht sein könnten: Marie… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen…