Erik Nolmans

Josef Ackermann und die Deutsche Bank

Anatomie eines Aufstiegs
Cover: Josef Ackermann und die Deutsche Bank
Orell Füssli Verlag, Zürich 2006
ISBN 9783280052020
Gebunden, 256 Seiten, 24,50 EUR

Klappentext

Ein Blick in die Medien zeigt: Josef Ackermann, Chef der Deutschen Bank und bestverdienender Topmanager, polarisiert die öffentliche Meinung wie nur wenige andere. Ist er ein radikaler Sanierer oder einer, der seinen Zielen alles andere unterordnet? Macht er Deutschland fit für die Globalisierung oder ist er zu Recht Projektionsfläche von Globalisierungsängsten?
Erik Nolmans zeichnet das Bild eines ehrgeizigen Jungen aus den Schweizer Bergen, der auszieht, um die globale Bankenwelt zu erobern. Erstmals wird die Karriere dieses umstrittenen Managers aus nächster Nähe geschildert und ergründet, welche wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Leitbilder an der Basis seines Erfolgs stehen. Zahlreiche Gespräche mit Wirtschaftsgrößen runden das Bild von Josef Ackermann ab. Dieses Buch ist Lebensbeschreibung und Wirtschaftskrimi zugleich und gibt detaillierte Einblicke in eine Welt, deren Türen normalerweise stets geschlossen sind: in die Schaltzentrale der Macht.

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 19.06.2006

Instruktiv erscheint dem "cei." zeichnenden Rezensenten dieses Buch über "Josef Ackermann und die Deutsche Bank", das Erik Nolmans vorgelegt hat. Als echte Biografie über den Mann an der Spitze kann er das Buch allerdings nicht gelten lassen. Dafür bietet es ihm zu wenig über Ackermanns Kindheit und Studienzeit, seine Motivation und die Ideen, die ihn prägten. Lobend äußert sich der Rezensent demgegenüber über Nolmans' Darstellung der jüngsten Geschichte der Deutschen Bank und Ackermanns Weg zu deren Spitze. Er attestiert dem Autor, die Haltungen der Protagonisten der Deutschen Bank zu einzelnen Vorhaben sowie ihre Loyalitäten genau herauszuarbeiten, sich mit Wertungen zurückzuhalten und stattdessen Zitate aus Zeitungen einzustreuen, die dem Leser ein Stimmungsbild vermitteln sollen.

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