Herausgegeben von Thomas F. Schneider. Zum Abschluss der großen Remarque-Edition: seine frühen Romane. In seiner Dachgeschosswohnung empfängt der Maler und Dichter Fritz Schramm junge Menschen mit künstlerischen Ambitionen. Zwischen ihm und dem Musikstudenten Ernst Winter entwickelt sich eine Freundschaft, die auf die Probe gestellt wird, als Ernst sich in die Opernsängerin Lanna verliebt. Remarques Romandebüt: ein berührendes Porträt des Künstlers als junger Mann und der Beginn einer großen Schriftsteller-Existenz.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 25.09.2020
Rezensent Wilhelm von Sternburg freut sich über die Herausgabe dieser drei frühen Romane von Erich Maria Remarque. Thomas F. Schneiders Kommentare erscheinen ihm kenntnisreich, die Texte selbst zwar "stilistisch bescheiden" und zur Kolportage neigend, vom idealistischen Humanismus des Autors durchzogen, aber eben auch deutlich als frühe Arbeiten des kommenden Weltautors kenntlich. Ob der Künstlerroman "Die Traumbude" von 1920, die Erzählung über die Weltenbummlerin "Gam" oder die Rennfahrergeschichte "Station am Horizont" - Sternburg erkennt die Themen von Remarques späteren Büchern: Das Rätsel der Liebe, der Tod und der Kampf gegen die Einsamkeit.
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