Von Walther L. Bernecker, Torsten Eßer und Peter A. Kraus. Katalonien mit seiner pulsierenden Hauptstadt Barcelona hat sich seit Francos Tod von einer unterdrückten Region zur selbstbewussten Nation gewandelt, die ihre Interessen offensiv vertritt, ihre Sprache und Kultur exportiert und in einer nicht immer spannungsfreien Beziehung zum spanischen Staat steht. Der Band beschreibt die Geschichte Kataloniens vor und nach der Franco-Ära, die kulturellen Besonderheiten im Hinblick auf Literatur, Musik, Film, Theater, Malerei, Architektur und seine politische und wirtschaftliche Entwicklung.
Rezensionsnotiz zu
Die Zeit, 04.10.2007
Nicht ganz glücklich ist Rezensent Norbert Rehrmann mit dieser Kataloniengeschichte geworden. Ersten sei sie für eine "kleine Geschichte" mit 350 Seiten doch etwas umfänglich ausgefallen. Darüber hinaus findet er die einzelnen Beiträge des Autorenkollektivs zu wenig aufeinander abgestimmt. Ergebnis seien einige vermeidbare "Redundanzen" die sich schlecht mit der aus Rezensentensicht ohnehin etwas "detailverliebten Informationsfülle" des Buches vertragen. Inhaltlich hat Rehrmann gegen dieses an sich "grundsolide" Buch einzuwenden, dass es zu unkritisch mit dem katalanischen Nationaldiskurs verfährt.
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