Aus dem Spanischen von Isabel Alcántara. In der letzten Nacht in seinem Elternhaus vor dessen Abriß läßt ein junger Mann seine Jugend Revue passieren. Sie war nicht leicht im Spanien der Franco-Ära. Nicht für Ferran, der früh seine Eltern verliert und mit seinem Bruder zum Großvater in ein kleines Dorf bei Valencia ziehen muß. In dem höchst unkonventionellen Männerhaushalt wohnt auch Onkel Tomás, ein Lebemann und Frauenheld, der sich der "Erziehung" der Knaben annimmt. Für die Halbwüchsigen, bisher strenger katholischer Zucht unterworfen, öffnet sich eine neue Welt.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 24.06.2000
Um große Literatur handelt es sich hier nicht, darf man der Kurzrezension (von tlx.) wohl entnehmen, aber kurzweilig sei der - im übrigen bereits verfilmte - Roman schon. Geschildert werden Pubertätserlebnisse im frankistischen Spanien, parodiert werde die "Bedeutungsschwere von Initialriten", der politische Hintergrund bleibe allerdings im wesentlichen ausgeblendet.
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