Aus dem Amerikanischen von Christa und Clemens Tragelehn. Edith Andersons Erinnerungen sind gleichermaßen Liebes-, Lebens- und Kulturgeschichte der Jahre 1947 - 1958.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 25.03.2008
Angetan berichtet Rezensentin Beatrix Langner von Edith Andersons Erinnerungen an die frühe DDR. Sie schildert die amerikanische Schriftstellerin, die in New York den Emigranten und späteren Cheflektor des Aufbau-Verlags Max Schröder kennen lernte und mit ihm nach dem Krieg in die DDR zog, als unkonventionelle, freiheitsliebende und spontane Frau. Temperamentvoll habe sich Anderson sowohl der weiblichen Unterordnung als auch politischen Repression der fünfziger Jahre in der DDR entzogen. Ihre Erinnerungen an selbstherrliche Funktionäre, den Alltag und die Menschen in der DDR findet Langner höchst erfrischend, voller Esprit, Ironie und bisweilen auch Melancholie.
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