Mit zahlreichen zum Teil farbigen Abbildungen. Im Auftrag der Landeshauptstadt Dresden, Stadtmuseum Dresden. Herausgegeben von Matthias Griebel.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12.02.2001
Friedrich Karl Fromme zeigt sich recht angetan von diesem Band und lobt dabei gleichzeitig die gesamte Reihe "Dresdner Geschichtsbuch". Besonders gefällt dem Rezensenten, dass hier nicht Regionalgeschichte im üblichen Stil geboten wird, sondern dass den Lesern von heute vermittelt werden soll, "wie der Boden beschaffen, wie er entstanden ist, auf dem sie jetzt stehen". So wird im vorliegenden Band beispielsweise eine kleine Firma für "diskrete Gegenstände" vorgestellt, die selbst die DDR überlebte und Kundenwerbung ganz eigener Art betrieb, wie Fromme betont. Auch um Eingemeindungen, Vergnügungsstätten (wie das "Tanz-Palais Barbarina" oder den "Regina-Palast") und Schulbildung geht es in diesem Buch. Da auch in jedem Band der Reihe jeweils ein Oberbürgermeister vorgestellt wird, ist in diesem sechsten Ernst Zörner porträtiert, der der erste Oberbürgermeister der NS-Zeit war, wie der Rezensent informiert. Nur ein einziges Thema hat der Rezensent offenbar in diesem Band vermisst: Einen Beitrag zu der Ruine des Palasthotels Weber, das seinerzeit einen der ersten "freien Läden" beherbergte und heute Anlass für eine Debatte ist, was aus dieser Ruine werden soll.
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