Gleichberechtigung zwischen den Geschlechtern, zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft und sexueller Orientierung sind wichtige Errungenschaften unserer Gesellschaft. Doch in unserem Streben nach einer besseren Welt versetzen wir uns regelmäßig in eine Massenhysterie und schießen über das Ziel hinaus. Douglas Murray zeigt, wie wir im Ringen um die Anerkennung jedes Einzelnen unsere Vernunft, unsere gemeinsamen Werte und letztlich unsere Menschlichkeit verlieren. Ein Plädoyer für die Redefreiheit, für vernunftgeleitete Diskussionen und gegen den zuweilen aufkeimenden Wahnsinn in einem Zeitalter der Massenhysterie.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 08.02.2020
Warum Menschen neuerdings wieder nach Herkunft und Geschlecht sortiert werden, erfährt Rezensent Rene Scheu aus dem Buch von Douglas Murray. Der Autor führt die neue Kategorisierungslust auf marxistische Denkmuster zurück und legt "pointiert" den theoretischen Kern solcher Missionsbewegung frei, erläutert Scheu den Ansatz des Buches. Dass Wahrheit erst wahr gemacht wird, so eine Erkenntnis der Lektüre, scheint Scheu zwar schockierend, aber durchaus realistisch. Beispiele für "Hierarchieverstöße" und die folgenden Karriereknicke fallen dem Autor laut Scheu gleich dutzendfach ein (Peter Thiel, Kanye West etc.).
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