Das Hauptanliegen des Werkes ist eine kritische Auseinandersetzung mit den Quellen im Sinne der Fragestellungen: Was und wie sah ein Reisender? Welcher Zuwachs an Erdkenntnis wurde durch ihn erreicht? Wie war der Widerhall der Forschungsergebnisse in Kartographie und Geographie? Der Stoff ist alphabetisch nach den einzelnen Reisenden angeordnet. Kreuzverweise und Zusammenfassungen am Ende eines jeden Artikels lassen durchgängig die jeweilige entdeckungs- und forschungshistorische Situation erkennen. Bd. 1 (A-C): 782 Seiten; Bd. 2 (D-J): 728 Seiten; Bd. 3 (K-Pallas): 816 Seiten; Bd. 4 (Palle-Sap): 768 Seiten; Bd. 5 (Sapper-Z): 600 Seiten.
Rezensionsnotiz zu
Die Zeit, 09.12.2004
Einen "Hauch vom 19. Jahrhundert" macht Rezensent Tobias Gohlis in diesem gewaltigen Kompendium von Dietmar Henze aus. Die "strikt" alphabetische Reihenfolge, Querverweise und biografische Daten machen Henzes Werk auf geradezu "überwältigende" Weise komplett, schwärmt der Kritiker. Zu bemängeln hat er jedoch die Neigung des Autors, mitunter in den "sinnlichen Erfahrungen" seiner Helden zu schwelgen, anstatt sich auf die tatsächlichen Umstände der jeweiligen Entdeckungen zu konzentrieren. Ein "Solitär" in der Geografiegeschichte bleibt das Werk allemal, wenngleich es angesichts des "schier unbezahlbaren" Preises wohl nur ein kleines Publikum erreichen wird.
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