Aus dem Amerikanischen von Evelin Sudakowa-Blasberg. Mit einem Sommerjob fing für die Autorin alles an, doch das Kellnern wurde zur Karriere. In 20 Jahren Dienst am König Gast hat Debra Ginsberg die alltägliche Absurdität des Lebens studiert. Und die Küche ist ein wahrhaft schrecklicher Ort ...
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 30.01.2001
Eine Kellnerin hat natürlich keine Bekenntnisse zu bieten. So die Meinung unseres Rezensenten. Dennoch hat Fritz Göttler das vorliegende Buch nicht ohne Gewinn gelesen. Obgleich oder vielmehr gerade weil die Autorin Erfahrungen aus ihrer eigenen Lehrzeit verarbeitet, findet Göttler Praxis und Sinn des Kellnerberufs hier auf intelligente und nüchterne Weise vermittelt: "Eine clevere Mischung aus Biografie und Soziologie", die laut Göttler auch jene ganz eigene Dynamik zu erklären vermag, für die "berühmte" Kellnerinnen aus Literatur und Kino immer wieder gesorgt haben. - "Den Kellnerinnen gehört die Welt", meint Göttler - weshalb also keine Bekenntnisse?
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