Aus dem Amerikanischen von Silvia Morawetz. Nach dem College zieht Sophie nach New York. Sie läuft mit dem Gefühl durch die Straßen, ihr Leben könnte sich in hundert Richtungen entwickeln, doch sie weiß nicht, für welche sie sich entscheiden soll. Ihr fehlt ein Ziel oder auch nur eine Berufung, die sie begeistert - und der richtige Mann an ihrer Seite. Denn Josh ist zärtlich und höflich und lädt sie immer dann zum Essen ein, wenn er ein neues Gedicht geschrieben hat - aber ist das Liebe? Als sie in einem Verlag einen begehrten Assistentenjob ergattert und doch jeden Morgen verschläft, statt wie ihre Mitstreiter gut gelaunt am Schreibtisch zu sitzen, wird Sophie endlich klar, dass sie anders ist als alle anderen...
Angenehm überrascht zeigt Marion Lühe von Melissa Bank Romans "Dinge, die Frauen aus Liebe tun", auch wenn sie bei diesem Titel erst mal auf "richtigen Schund" eingestellt war. Diese Erwartung erfüllt sich zu ihrer Freude nicht. Zumal die New Yorker Autorin das übliche Frauenromanklischee vermeide. Stattdessen erzähle Bank in "locker aneinander gefügten Episoden" die Geschichte der jungen Sophie Applebaum, einer assimilierten Jüdin, die sich zwischen Provinz und Großstadt, Familientradition und Job zurechtfinden muss. Als eine "Art weiblicher Woody Allen" beschreibt Lühe die durch Manhattans Bars und Wohngemeinschaften stolpernde und lustige Beobachtungen über ihre Mitmenschen an anstellende Sophie. Lühe hält das zwar für trivial. "Aber immerhin täuscht dieser leichte Roman, dessen trockener, lakonischer Tonfall eher an Nick Hornby als an Hera Lind erinnert, keine Bedeutungsschwere vor", resümiert sie. "Das ist doch auch schon mal etwas wert."
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