Herausgegeben von Isabelle Ewig, Thomas W. Gaehtgens und Matthias Noell. Das Bauhaus gilt als eine der bedeutendsten Bewegungen des 20. Jahrhunderts. Anerkennung fand das Bauhaus nicht nur in Deutschland, sondern nach der Schließung der Schule ab 1937 in Chicago im New Bauhaus. Über die Rezeption des Bauhauses in Frankreich war bislang nur wenig bekannt. Die gesammelten Materialien widerlegen die Vorstellung, das Bauhaus sei in Frankreich unbekannt gewesen. Die auf verschiedenen Traditionen und gesellschaftlichen Voraussetzungen beruhenden Kunstauffassungen hatten aber beide Länder unterschiedlich in die Modernität geführt. Diese Differenz lässt sich im Gegensatzpaar "Individualismus" und "Standardisierung" festmachen, das den grundsätzlichen Unterschied der Stellung der Kunst in der Gesellschaft charakterisiert.
Judith Hermann: Ich möchte zurückgehen in der Zeit Judith Hermann folgt den Spuren ihres Großvaters, der während des Zweiten Weltkriegs für die SS im polnischen Radom stationiert war. Sie verknüpft ihr Schreiben mit seiner… Norbert Gstrein: Im ersten Licht Zwei Weltkriege, ein Jahrhundert: ein eigenwilliges Leben voller Schönheit, Tragik und Widersprüche. Norbert Gstrein schenkt uns ein ganzes Menschenleben. Dabei ist jedes… Robert Menasse: Die Lebensentscheidung Frustriert von den Mühlen der Bürokratie, trifft Franz Fiala eine "Lebensentscheidung" und wirft seinen Job bei der Europäischen Kommission hin. Als er seine Mutter zum 89.… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter…