Daniel Kothenschulte (Hg.)

Das Walt Disney Filmarchiv

Die Animationsfilme 1921-1968
Cover: Das Walt Disney Filmarchiv
Taschen Verlag, Köln 2016
ISBN 9783836552899
Gebunden, 624 Seiten, 150,00 EUR

Klappentext

Dieser erste Band der bislang umfangreichsten illustrierten Dokumentation zu Walt Disney präsentiert die Meisterwerke aus dem "Goldenen Zeitalter des Trickfilms", als Walt Disneys wegweisende Arbeiten den Trickfilm zu einer eigenständigen Kunstform erhoben. Durch umfangreiche Recherche und den vollständigen Zugriff auf die Disney-Archive sammelten die Autoren dieses Buchs Skizzen, Handlungsentwürfe, Hintergründe, Trickfilmzeichnungen und eine Fülle seltener Fotos. Mitschriften der Storykonferenzen, die hier erstmals veröffentlicht werden, lassen Disneys kreatives Genie lebendig werden und führen den Leser mitten hinein in die einzigartige Ideenküche des Studios. Das Archivmaterial zeigt nicht nur die frühen Disney-Klassiker in einem neuen Licht, sondern auch die experimentellen Kurzfilme der Silly Symphonies und die kaum bekannten Kriegs- und Propagandafilme der 1940er-Jahre. Unvollendete Projekte, darunter geplante Fortsetzungen des legendären Musikfilms Fantasia, werden mit teils unveröffentlichten Kunstwerken dokumentiert. Neue Archivfunde zeigen zudem Disneys Zusammenarbeit mit prominenten Künstlern wie Salvador Dalí und Thomas Hart Benton.

Rezensionsnotiz zu Die Welt, 19.11.2016

Wow, was für ein Prachtband, schwärmt Hanns-Georg Rodek über dieses mehrere Kilo schwere Exemplar voller Magie. Allein die Materialvielfalt, die der deutsche Filmjournalist Daniel Kothenschulte aus Walt Disneys Archiv zusammengetragen hat und die einen tiefen Einblick in den sonst verschlossenen kreativen Prozess gewähren, verschlagen dem Kritiker die Sprache. Fasziniert liest Rodek auch die geheimen Protokolle der Storykonferenzen, die Disneys ebenso genialische wie patriarchalische Arbeitsweise offenlegen. Großartig auch, wie dieser Band die zahlreichen Zeichner und Mitarbeiter würdigt, die zum Erfolg von Disney beigetragen haben, lobt der Kritiker.
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