Carl Barks

Disney Comics Library. Carl Barks's Donald Duck. Vol. 1. 1942-1950

Cover: Disney Comics Library. Carl Barks's Donald Duck. Vol. 1. 1942-1950
Taschen Verlag, Köln 2025
ISBN 9783836596367
Gebunden, 636 Seiten, 175,00 EUR

Klappentext

In englischer Sprache. Der charmante, aber aufbrausende Donald Duck war Walt Disneys Cartoon-Bad Boy - ein komplexerer Gegenpart zum stets optimistischen Mickey Mouse und seit seinen ersten Auftritten auf der Leinwand ein Publikumsmagnet. Doch erst in den Comics konnte Donald richtig durchstarten, dank Carl Barks, dem autodidaktischen Cartoonisten, der den streitsüchtigen Schnatterer mit einmaliger Fantasie und scharfem Witz zu einer Comic-Ikone machte. Dieser Band umfasst den Zeitraum von 1942 bis 1950 und enthält einige der frühesten und bekanntesten Geschichten von Barks aus der Sammelreihe "Four Color", darunter "Lost in the Andes", "Luck of the North", "Donald Duck and the Mummy's Ring" und "Donald Duck Finds Pirate Gold". Wie kein anderer verband Barks in diesen Bestseller-Abenteuern Humor, Action und scharfsinnige Charakterisierung und schuf Geschichten, die weise, urkomisch und sehr erfolgreich waren: Seine vielverkauften Donald-Duck-Comics halfen dem Disney-Studio, sich während der mageren Jahre des Zweiten Weltkriegs über Wasser zu halten. Carl Barks verband übertriebene Cartoonfiguren mit detailreichen, realistisch gezeichneten Hintergründen, für die teilweise das National Geographic als Inspiration diente. Diese besondere Kombination war ein völlig neuer Comic-Stil, der die Leser tiefer in Donalds Triumphe und Nöte eintauchen ließ. 

Rezensionsnotiz zu Die Welt, 02.12.2025

Dem Kritiker Holger Kreitling könnte man wahrlich kein besseres Weihnachtsgeschenk machen: Beim Durchblättern dieser Klassikerausgabe der Donald-Duck-Geschichten von Carl Barks bricht er geradezu in Begeisterungsstürme aus. Auf jeder Seite wird hier die Comickunst gefeiert, versichert er. Hier kann man die "Origin-Stories" von Dagobert und Donald und deren Charakterentwicklungen nachvollziehen, außerdem freut sich Kreitling über die aufwendige Kolorierung in den Originalfarben und die gute Qualität von Druck und Papier. Das einzige, was dem Kritiker nicht gefällt, ist, dass der Disney-Konzern einen Comic, in dem ein Voodoo-zaubernder schwarzer Mann eine Rolle spielt, aus dem Band entfernt hat. Das ist Kreitling zu woke, seiner glühenden Verehrung für die Barks-Comics kann das natürlich keinen Abbruch tun.   

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