Geist und Bewußtsein - bestimmen sie die eherne Trennlinie zwischen dem Menschen und all den anderen Wesen, die den Planeten Erde beleben? Oder besitzt auch ein Hund Geist? Das Denken über das Denken gehört, so der Philosoph Daniel C. Dennett, zu den spannendsten Abenteuern aktueller Forschung. Unter Berücksichtigung neue Erkenntnisse und Konzepte aus Philosophie, Neurobiologie und dem Forschungsgebiet zur künstlichen Intelligenz verfolgt Dennett die Entstehung des Geistes durch die Evolution. Vor etwa vier bis fünf Milliarden Jahren, so seine These, gab es eine Welt ohne Geist. Dann entwickelten sich Makromoleküle, die irgendwann die Eigenschaft, sich selbst zu verdoppeln, erwarben und perfektionierten.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 26.03.2002
"Erstaunlich." Der Mensch ist für Autor Daniel C. Dennett etwas ganz besonderes, schreibt Rezensent Frank Ufen. Werkzeuge machen ihn "intelligent", gibt er den Autor wieder. Zwar kann Dennett nicht klären, wie das menschliche Bewusstsein entstehen konnte, so Ufen, aber er kann "mit äußerster Präzision" seine Besonderheiten herausarbeiten. Was dabei herauskommt, findet der Rezensent einfach "erstaunlich" und - großes Lob - "erstaunlich leicht zu verstehen".
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 23.02.2000
Wolfgang Kersting refereriert das Buch in seiner Besprechung mit gelehrten Vokabeln. Dennett, der in seinem Buch "Bewusstsein" neu zu definieren sucht, scheint vor allem bei den Philosophen Rat gesucht zu haben. So bescheinigt Kersting seiner Evolutionstheorie "Hegelianismus" und eine "durch und durch anticartesianische Moral". Gleichzeitig erinnert der Autor unseren Rezensenten jedoch an den Tierfilmer Grzimek und - noch schlimmer - der Band liest sich "wie eine Volkshochschulversion von Kants Kritik der Teleologischen Urteilskraft". Alles in allem scheint Kersting mit dem Buch jedoch zufrieden zu sein. Vielleicht findet er es nur etwas zu verständlich geschrieben?
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Lukas Rietzschel: Sanditz Ein imposantes Bild der deutschen Gesellschaft - von der DDR bis in die GegenwartSanditz, eine Kleinstadt am Rande der Republik. Hier leben alte Offiziere, Bürgerrechtler,… Elizabeth Strout: Erzähl mir alles Aus dem Englischen von Sabine Roth. Elizabeth Strout kehrt zurück in die Küstenstadt Crosby in Maine - zu ihren Heldinnen Lucy Barton und Olive Kitteridge. Es ist Herbst…