Claudia Pineiro

Ganz die Deine

Roman
Cover: Ganz die Deine
Unionsverlag, Zürich 2008
ISBN 9783293003804
Gebunden, 190 Seiten, 14,90 EUR

Klappentext

Aus dem Spanischen von Peter Kultzen. Jede Frau wird unweigerlich irgendwann von ihrem Mann betrogen, davon ist Ines, perfekte Ehefrau und Mutter, überzeugt. Deshalb ist sie auch nicht überrascht, als sie in der Aktentasche ihres Mannes Ernesto ein Zettelchen findet mit einem Herz aus Lippenstift, unterschrieben mit "Ganz die Deine". Ab jetzt untersteht Ernesto ihrer strengen Kontrolle. Als sie Ernesto an einem regnerischen Winterabend heimlich folgt, wird sie Zeugin eines heftigen Streits zwischen ihm und einer Frau. Die Frau stürzt, Ernesto versenkt sie im nahegelegenen See: Endlich ist die Geliebte aus dem Weg geräumt. Ines verhilft ihrem Mann zu einem Alibi, denn schließlich verbindet Hass genauso sehr wie Liebe. Doch der undankbare Ernesto denkt gar nicht daran, seine außerehelichen Aktivitäten aufzugeben. Nun beginnt Ines einen Rachefeldzug, von dem es kein Zurück mehr gibt.

Rezensionsnotiz zu Die Tageszeitung, 03.05.2008

Etwas unter ihrem Niveau hat sich Rezensentin Katharina Granzin bei diesem Roman amüsiert, was ihrem Spaß an diesem Buch jedoch keinen Abbruch tat. Sehr raffiniert fand sie sich in diesem Krimi nämlich zur Mitwisserin des Mordes eines verheirateten Mannes an seiner Geliebten gemacht, dessen Spuren die eifersüchtige Ehefrau ihrer Information zufolge gänzlich beseitigt hat, um den Mann wieder an sich zu binden. Was das Buch außerdem für die Rezensentin zum Lesevergnügen macht, ist die Art, mit der hier immer auf die Bösartigkeit des menschlichen Wesens hingewiesen wird. Und zwar nicht nur beim Personal des Romans, sondern auch bei dessen schadenfrohen Lesern, lesen wir.
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