Claire Pye

Wilde Welt der Zukunft

Das Leben in Millionen Jahren. Nach einer Idee von John Adams. (Ab 8 Jahre)
Arena Verlag, Würzburg 2003
ISBN 9783401055350
Gebunden, 96 Seiten, 14,95 EUR

Klappentext

Aus dem Englischen übersetzt von Anne Emmert. Eine grandiose Vision vom Leben in der fernen Zukunft haben Paläontologen, Biologen und Klimaforscher, Naturfilmer, Animationsexperten und TV-Produzenten für uns entworfen: Das Leben auf der Erde in 5 Millionen, 100 und 200 Millionen Jahren! Flink huscht der Salzdrache durch einen Fliegenschwarm und fängt mit seinem klebrigen Hautkragen seine Opfer ein. Die Dinoschildkröte in den Bengalischen Sümpfen ist mit 120 Tonnen das schwerste Tier der gesamten Erdgeschichte. Wir lernen den Schneeschleicher kennen, den Feuerspucker und den Waldflisch, einen fliegenden Fisch zwischen den Grasbäumen. Am Ende steht das Staunen - über die raffiniert verschlungenen Wege der Evolution und über eine wilde Welt der Zukunft, die ohne uns Menschen auskommt.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 17.03.2003

Die Dinosaurier waren längst ausgestorben, als vor etwa 200.000 Jahren die Menschen entstanden. Nur ein Augenzwinkern in der Geschichte unseres Planeten, meint Ulrich Kühne, seit dort überhaupt Leben existiere. Es wäre also denkbar, dass es irgendwann noch diesen Planeten in veränderter Gestalt, aber keine Menschen mehr gibt. Die Autoren dieses phantastischen Buches sind sich da sogar ganz sicher, berichtet Kühne, und mit den Mitteln des Computers haben sie sich daran gemacht, sich den Wandel der Kontinente, des Klimas, der Lebensformen und - arten auszumalen. Sich vorzustellen, wohin die Evolution gehen könnte, macht großen Spaß, gesteht Kühne. Dennoch hätten sich die Autoren an Regeln gehalten und nicht bloß ihrer Phantasie freien Lauf gelassen: das Knochengerüst muss stark genug sein, um das Gewicht zu tragen, nur Tiere mit kräftigem Körperbau und dickem Fell könnten in kalten Klimazonen überleben usw. Nach Meinung von Pye und Adams werden die Menschen in fünf Millionen Jahren schon wieder ausgestorben sein, dafür könnten Fische Flügel bekommen haben und die Tintenfische zu Waldbewohnern mutiert sein.
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