Christoph M. Loos, der im deutschsprachigen Raum zu den wichtigsten Künstlern des zeitgenössischen Holzschnitt gehört, unternimmt mit seiner Dissertation den zugleich gewagten als auch faszinierenden Versuch, die theoretischen und konzeptuellen Grundlagen seines eigenen Werkes philosophisch und medientheoretisch zu untersuchen. Kreation und Reflexion gehen Hand in Hand. Er steht damit in einer lang währenden - aber in den vergangenen Jahrzehnten in Vergessenheit geratenen - Tradition eines poeta doctus, eines gelehrten Künstlers.
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