Herausgegeben von Christoph E. Hoffmann in Zusammenarbeit mit Paul Hugger. Die Tagebücher von Charlotte Staehelin-Burckhardt, in früher Jugend begonnen und bis ins reife Alter fortgesetzt, bieten ein erstaunliches Panoptikum von Alltag und Fest der Basler Gesellschaft um 1900.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 16.08.2003
Der mit "B. En." zeichnende Rezensent zeigt sich angetan von den Tagebüchern der Basler Patrizierin Charlotte Louise Staehelin-Burckhardt. Herausgegeben wurden sie, zusammen mit zahlreichen Briefen und Fotos, von ihrem Enkel Christoph E. Hoffmann. Die Aufzeichnungen, die keineswegs zur Veröffentlichung bestimmt waren, vermitteln sowohl einen Einblick in die private Lebensführung des Basler Patriziertums als auch eine Art "Panoptikum städtischen Lebens" um 1900 und zeichnen sich für den Rezensenten durch ihre "treffsichere Beobachtungsgabe" und ihre auch heute noch "erstaunliche Frische und Lebendigkeit" aus. Vor allem die Basler Leserschaft wird ihre helle Freude am "Personenregister" haben, in dem sich alle Verzweigungen der führenden Basler Familien wiederfinden.
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