Übertragen von Wolf Graf von Kalckreuth. Mit 6 Vignetten von Heinrich W. Wulff.
Rezensionsnotiz zu
Die Zeit, 15.11.2001
Rolf Vollmann bespricht diese Auflage von Baudelaires berühmtestem Werk, das erstmals 1907 in dieser Übersetzung von Wolf Graf von Kalckreuth erschienen ist. Allerdings hat der Rezensent einiges auszusetzen. Zum einen an der Übersetzung selber, die seiner Ansicht nach zu gefühlvoll sei, in einer etwas zu altertümlichen Sprache geschrieben und zudem einige "groteske Sachen" enthalte. Außerdem kritisiert er an dieser Ausgabe des Insel Verlages, dass sie keinerlei Hinweis auf den Übersetzer enthalte, der sich als 19-Jähriger umgebracht hat, dass nicht erwähnt werde, dass von Kalckreuth eine Auswahl aus Baudelaires Gedichten getroffen hatte, und dass nicht klar sei, um welche Nummern aus welcher Baudelaire-Ausgabe es sich handele. Er überschüttet dieses Buch also nicht gerade mit Lob, und der Leser scheint mit anderen Übersetzungen doch besser bedient zu sein, wenn er Baudelaire kennenlernen will.
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