Übertragen von Wolf Graf von Kalckreuth. Mit 6 Vignetten von Heinrich W. Wulff.
Rezensionsnotiz zu
Die Zeit, 15.11.2001
Rolf Vollmann bespricht diese Auflage von Baudelaires berühmtestem Werk, das erstmals 1907 in dieser Übersetzung von Wolf Graf von Kalckreuth erschienen ist. Allerdings hat der Rezensent einiges auszusetzen. Zum einen an der Übersetzung selber, die seiner Ansicht nach zu gefühlvoll sei, in einer etwas zu altertümlichen Sprache geschrieben und zudem einige "groteske Sachen" enthalte. Außerdem kritisiert er an dieser Ausgabe des Insel Verlages, dass sie keinerlei Hinweis auf den Übersetzer enthalte, der sich als 19-Jähriger umgebracht hat, dass nicht erwähnt werde, dass von Kalckreuth eine Auswahl aus Baudelaires Gedichten getroffen hatte, und dass nicht klar sei, um welche Nummern aus welcher Baudelaire-Ausgabe es sich handele. Er überschüttet dieses Buch also nicht gerade mit Lob, und der Leser scheint mit anderen Übersetzungen doch besser bedient zu sein, wenn er Baudelaire kennenlernen will.
Shida Bazyar: Die Lücken Heimesbach im Hunsrück ist ein fiktiver Ort, an dem sich neunzig Jahre deutscher Geschichte in die Mauern und Biografien eingenistet haben. Es ist eine Gemeinde, die ihre… Caroline Blackwood: Das Schicksal von Mary Rose Aus dem Englischen von Claudia Voit. Caroline Blackwood, Erbin des Guinness Vermögens und schillernde Figur der Londoner Bohème, hat aus ihrer Herkunft und ihrem Leben keine… Dana Vowinckel: Anton und Alma Anton und Alma lernen sich bei einem Schüleraustausch in der Bretagne kennen. Jahre später treffen sie sich auf einer Party wieder. Beide kommen aus Berlin und studieren… Dörte Hansen: Broder Broder Bahnsen wollte nie etwas anderes als Bauer werden, Nachfolger seines Vaters, der ihm den "Kuhverstand" vererbt hat, das Gespür für Tiere. Aber den Hof bekommt sein…