Stöbern nach Themen

Durchsuchen Sie unsere Bücherdatenbank nach Themen, Ländern, Epochen, Erscheinungsjahren oder Stichwörtern.

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Chaim Beer

Bebelplatz

Roman
Cover: Bebelplatz
Berlin Verlag, Berlin 2011
ISBN 9783827008619
Gebunden, 319 Seiten, 24,90 EUR

Klappentext

Aus dem Hebräischen von Anne Birkenhauer. "Bücher haben mein Leben zerstört", bekennt Salomon Rappoport, Berliner Antiquar und Bücherjäger. Als er sieben Jahre alt war, entdeckte sein Vater die Spuren der Bücherverbrennung auf dem Bebelplatz und erahnte, was kommt. Und doch ließ er Frau und Kind allein nach Amerika fliehen, weil die Liebe zu seinen Büchern, die er hätte zurücklassen müssen, unüberwindbar war. Rappoport ist eine der unvergesslichen Figuren, auf die der Erzähler in Berlin trifft. An seiner Seite besucht er die geschichtsträchtigen Orte dieser Stadt, die Gedenkstätte Gleis 17, die Villa der Wannseekonferenz, den Bebelplatz. Die Gespräche der beiden eröffnen ein ganzes Spiegelkabinett von topographischen, historischen, literarischen Beziehungen und führen zu der alten Frage nach der Berechtigung von Literatur.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 19.12.2011

Besonderer Dank gilt laut Anja Hirsch der Übersetzerin dieses vielschichtigen Romans von Chaim Be'er. Für Hirsch hat Anne Birkenhauer mit ihrer genauen Arbeit quasi eine weitere Version des Buches geschaffen, indem sie den Autor immer wieder um Erklärungen bat und deutsche Entsprechungen fand, um dem deutschen Leser schwierige Verweise verständlich zu machen. Wichtig erscheint das Hirsch schon deshalb, weil Be'ers Text davon lebt, möglichst viele Stimmen ihre Erinnerungen an den Holocaust und ihre Sicht der jüdischen Kultur in charismatischer Rede und Gegenrede entwickeln zu lassen. Hirsch schätzt das sehr, bekommen die Figuren dadurch doch Authentizität und die Geschichten immer wieder unversehens das Gewicht von Gleichnissen, wie sie schreibt.
Lesen Sie die Rezension bei buecher.de
Mailen | Drucken | Merkzettel | Empfehlen auf Facebook | Twittern | Share on Google+

Chaim Beer

Chaim Be'er, geboren 1945 in Jerusalem, abreitete nach seinem Militärdienst als Korrektor im Militär-Rabbinat und später als Kolumnist für eine Tageszeitung. Er lehrt Literatur an den Universitäten Be'er Scheva und ... mehr lesen

Bücher zum gleichen Themenkomplex

Lizzie Doron: Who the Fuck is Kafka?. Roman

Cover: Lizzie Doron. Who the Fuck is Kafka? - Roman. dtv, 2015.
dtv, München 2015.
Aus dem Hebräischen von Mirjam Pressler. Zuerst: Ein Hotel in Rom. Eine israelisch-palästinensische Konferenz: Aber ist der Mann, der mit Lizzie auf dem Podium sitzt, nicht vielleicht doch… … mehr lesen

Norbert Kron/Amichai Shalev: Wir vergessen nicht, wir gehen tanzen. Israelische und deutsche Autoren schreiben über das andere Land

Cover: Norbert Kron (Hg.) / Amichai Shalev (Hg.). Wir vergessen nicht, wir gehen tanzen - Israelische und deutsche Autoren schreiben über das andere Land. S. Fischer Verlag, 2015.
S. Fischer Verlag, Frankfurt/Main 2015.
Aus dem Hebräischen von Barbara Linner. Vor 50 Jahren nahmen die Staaten Israel und Deutschland ihre diplomatischen Beziehungen auf. Ging es früher vorrangig um Vergangenheitsbewältigung, um die Ausei … mehr lesen

Amos Oz: Judas. Roman

Cover: Amos Oz. Judas - Roman. Suhrkamp Verlag, 2015.
Suhrkamp Verlag, Berlin 2015.
Aus dem Hebräischen von Mirjam Pressler. Das Leben des jungen Schmuel Asch ändert sich im Winter 1959 von Grund auf: Seine Freundin verlässt ihn, seine Eltern melden Konkurs… … mehr lesen

Ayelet Gundar-Goshen: Löwen wecken. Roman

Cover: Ayelet Gundar-Goshen. Löwen wecken - Roman. Kein und Aber Verlag, 2015.
Kein und Aber Verlag, Zürich 2015.
Aus dem Hebräischen von Ruth Achlama. Ein Neurochirurg überfährt einen illegalen Einwanderer. Es gibt keine Zeugen, und der Mann wird ohnehin sterben - warum also die Karriere gefährden… … mehr lesen

Yali Sobol: Die Hände des Pianisten. Roman

Cover: Yali Sobol. Die Hände des Pianisten - Roman. Antje Kunstmann Verlag, 2014.
Antje Kunstmann Verlag, München 2014.
Tel Aviv, nach dem nächsten Krieg. Die Stadt hat schwer gelitten, überall sind die Zerstörungen der Raketenangriffe zu sehen, Tausende haben ihr Leben verloren. In die zerstörte Stadt… … mehr lesen

Archiv: Buchautoren