Aus dem Türkischen von Gerhard Meier. Remzi Ünal, Istanbuls einsamer Privatdetektiv, nikotinsüchtig und Kaffeeliebhaber, hat schon bessere Zeiten gesehen. Da taucht im Café Kaktüs Dr. Kemal Arsan, der smarte Internist einer Privatklinik, auf. Er vermisst seit vier Tagen seine Freundin, eine Krankenschwester derselben Klinik. Remzi Ünal übernimmt und scheint in ein Wespennest zu stechen: Ein toter junger Arzt liegt in der Wohnung einer Pflegerin, ein Kleinkrimineller geht mit dem Skalpell auf Remzi los und eine ominöse Klinik behandelt mit zweifelhaften Methoden rätselhafte Fälle. Die Ermittlung läuft aus dem Ruder. Schöne, kluge Krankenschwestern, lügende Ärzte und eine verwirrte alte Frau halten Remzi Ünal im verkehrsverstopften Istanbul ganz schön auf Trab. Wer gehört hier zu wem und wer hat was zu verbergen?
Im Perlentaucher:
Nicht gefangen, aber auch nicht frei
Es ist die reine Erzähllust, der Celil Oker in seinen Romanen frönt. Dabei schrammt er manchmal haarschart an der Kolportage vorbei, mitunter streift er auch den Klamauk. Aber was dieses ein bisschen aus der Zeit gefallene Erzählen sympathisch macht, ist seine völlige Ineffizienz Thekla Dannenberg in Mord und Ratschlag
Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Karl Ove Knausgard: Arendal Aus dem Norwegischen von Paul Berf. Wo ist dein Platz im Leben? Wohin gehörst du? Wo liegen deine wahren Gefühle?Wir schreiben das Jahr 1976. Syvert Løyning ist nach einer…