Ahmet Ümit

Die Gärten von Istanbul

Kriminalroman
Cover: Die Gärten von Istanbul
btb, München 2017
ISBN 9783442715138
Kartoniert, 736 Seiten, 12,00 EUR

Klappentext

Aus dem Türkischen von Sabine Adatepe. Istanbul, die unbezähmbare Stadt zwischen zwei Kontinenten. Ein magischer Ort, wo Geschichte geschrieben wurde und sich noch heute unzählige Geschichten ineinander verweben. Kaum einer kennt ihn so gut wie Nevzat, Oberinspektor des Morddezernats. Und kaum einer leidet an ihm wie er, dessen Frau und Tochter dort Opfer eines Verbrechens wurden. Und doch wird er hinzugezogen, als an der Atatürk-Statue eine Leiche gefunden wird. Das Opfer, Professor für Kunstgeschichte, war anerkannt in Istanbuls intellektuellen Kreisen. Ebenso wie seine Exfrau Leyla, Museumsdirektorin im legendären Topkapı Palast. Kurz darauf wird eine zweite Leiche gefunden. Wieder an einem von Istanbuls Wahrzeichen. Und die Serie reißt nicht ab. Sieben Leichen an sieben historischen Stätten - und nur ein einziger Faden scheint die Fälle miteinander zu verbinden: die jahrtausendealte Geschichte einer der geheimnisvollsten und faszinierendsten Städte der Welt ...

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 16.11.2017

Rezensentin Michaela Metz reist mit Ahmet Ümit zu sieben historischen Stätten Istanbuls und entdeckt sieben Leichen, die antike Münzen in der Hand halten, die auf Könige, Kaiser oder Sultane hinweisen. Überhaupt geht es recht "albtraumhaft" in diesem Krimi zu, verrät die Kritikerin, die vor allem die "regimekritischen" Momente in den Werken des Autors schätzt, der in der Türkei für seine Drehbücher bekannt ist. Und doch muss Metz gestehen, dass Ümit in diesem Krimi das moderne Istanbul ein wenig blutleer gerät.
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