Klappentext

Aus dem Englischen von Christine Strüh. Joyce überlebt nur knapp einen Unfall und weiß, dass sie ab jetzt ganz anders leben will. Doch irgendetwas ist seltsam: Sie kann auf einmal fremde Sprachen und erinnert sich an Dinge, die sie gar nicht erlebt hat. Justin ist als Gastdozent in Dublin. Er ist verdammt einsam, würde das aber nie zugeben. Als er eine junge Frau trifft, die ihm ungewöhnlich bekannt vorkommt, ist er verwirrt - er kommt einfach nicht drauf, woher er sie kennen könnte.

Rezensionsnotiz zu Die Tageszeitung, 13.09.2008

Dies sei eines jener Bücher, die offiziell niemand gelesen haben wolle, inoffiziell jedoch jeder kenne und nach einmaligem, prophylaktischem Distanzieren sogar gut zu finden gestehe, schreibt Rezensentin Judith Luig über das neue Produkt aus dem Hause Ahern. Auch sie zeigt sich von dieser "professionell gemachten" Liebesgeschichte deutlich berührt, selbst wenn ihr dieses Bekenntnis eigenem Bekunden zufolge "ein wenig peinlich" ist. Jeder, schreibt sie außerdem, der schon mal zwischen fünf und sieben Uhr nachmittags ferngesehen habe, verstehe sofort, wie das Buch funktioniere. Trotzdem scheint es einen emotionalen Mehrwert zu geben, dessen Geheimnis sich für die Rezensentin irgendwo zwischen den Zeilen von Cecilia Aherns "unpathetisch gefühlvollem Stil" verbirgt.
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