Ein Erkenntnisabenteuer von der Antike bis heute. Daß dieses Abenteuer spannend und verständlich erzählt werden kann, zeigt Carl Friedrich von Weizsäcker mit der ihm eigenen Klarheit und Souveränität. Wenn er von Platon, Galilei und Einstein berichtet, dann schaut er diesen über die Schulter. Wenn er von Bohr und Heisenberg erzählt, dann spricht der Zeitzeuge, der Arbeitskollege und der Freund. Und immer wenn er erzählt und interpretiert, berichtet Weizsäcker über seine eigene Wahrnehmung, sein eigenes Weltbild, seine eigenen Erkenntnisse.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 30.11.1999
Helmut Mayer ist etwas skeptisch. Carl Friedrich von Weizsäckers Ansichten zur Quantentheorie seien weithin bekannt. Sein "denkbar unbescheidener Anspruch", die Quantentheorie zu einer Art alles erklärenden "Fundalmentaltheorie der Physik" zu machen, werde von Kollegen kaum geteilt. Die hier vorliegenden Essays, so Mayer weiter, seien allesamt bereits in anderen Büchern veröffentlicht worden. Die Essays über Bohr, Heisenberg oder Einstein findet Mayer zwar teilweise sehr anregend, nur hätten sie in den ursprünglichen Veröffentlichungen am richtigen Ort gestanden. Immerhin erlaube der Band eine Einführung in die "Weizsäckerschen Kreisgänge" in Sachen Physik.
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