Ernst Peter Fischer

Der Physiker

Max Planck und das Zerfallen der Welt
Cover: Der Physiker
Siedler Verlag, Berlin 2007
ISBN 9783886808373
Gebunden, 352 Seiten, 22,95 EUR

Klappentext

Max Planck (1858-1947) erlangte als Physiker Ruhm und Anerkennung, sein Leben war jedoch politisch und privat von schweren Schicksalsschlägen geprägt. An der rasanten Weiterentwicklung der modernen Naturwissenschaften hatte er großen Anteil. Zugleich steht sein Name wie kaum ein anderer für das Dilemma des wissenschaftlichen Fortschritts.
Der Nobelpreisträger, der sich eher zufällig für das Studium der Physik entschieden hatte, wurde geradezu widerwillig zum Revolutionär seines Fachs und damit zum Begründer der modernen Physik. Als er seine Quantentheorie formulierte, zerfiel das bis dahin stabile wissenschaftliche Bild unserer Welt.
Ernst Peter Fischer beschreibt den großen Physiker und schildert sein widersprüchliches Leben und Wirken. Er erzählt die Geschichte eines genialen Wissenschaftlers - und entwirft zugleich das farbige Bild einer ganzen Epoche, die historisch, wissenschaftlich und philosophisch den Aufbruch in die Moderne darstellt.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12.11.2007

Erfreut zeigt sich Helmut Mayer über diese Biografie des großen Physikers Max Planck, die der Wissenschaftshistoriker Ernst Peter Fischer vorgelegt hat. Das Buch scheint ihm nicht nur eindrücklich und gut geschrieben, sondern gerade im Blick auf die Darstellung der physikalischen Theorien des Nobelpreisträgers Planck sehr verständlich. Überaus kenntnisreich rekapituliert der Rezensent dann auch die Forschungen des Physikers und geht vor allem auf dessen Quantentheorie ein, die die Physik revolutionierte. Er erwähnt in diesem Zusammenhang die oft geäußerte Einschätzung Plancks als Revolutionär wider Willen und hebt hervor, dass Fischer diesen Aspekt anschaulich vor Augen führt.

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