Wir alle kennen es: Kleingeld. Es bläht unsere Portemonnaies auf, es wird in Flaschen oder Dosen gehortet und des öfteren ist es im entscheiden Moment nicht verfügbar. Und doch ist es als Recheneinheit ein unverzichtbarer Bestandteil für den Zahlungsverkehr. Viele Kulturen haben ihre eigenen und eigenwilligen Praktiken entwickelt, um dieser vielen kleinen Transaktionen Herr zu werden. Oftmals sind dabei an die Stelle der offiziellen Währungen Ersatzwährungen getreten, die auch in heutiger Zeit in vielfältiger Gestalt anzutreffen sind: als Coupons, Bonbons, "Peanuts" u.a.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 07.04.2011
Oliver Pfohlmann schätzt Birger P. Priddats Einführung in die Welt des Klein-, Not- und Ersatzgeldes für seinen Unterhaltungswert und seinen Erkenntnisgewinn und hat sich auch an der üppigen Bebilderung gefreut, wie er kundtut. Was er bei dem Ökonomen und Philosophen über den Grund für Jetons in Casinos, den Vorteil des Aufrundens von Summen zur Vermeidung lästigen Kleingeldes in anderen europäischen Ländern oder die Münze für den Einkaufswagen lesen kann, fand der Rezensent jedenfalls sehr erhellend.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 30.12.2010
Rezensent Harry Nutt hatte sein Vergnügen an diesem hübschen Band, in dem Birger Priddat eine kleine Phänomenologie des Kleingelds zusammengestellt hat. Über mehrere Jahrzehnte hat Priddat nicht nur Gedanken zum Thema gesammelt, sondern auch die verschiedensten Sorten von Quasigeld und Geldersatz, so dass die mal Ausführungen des Ökonomen Priddat und die Abschweifungen des Philosophen Priddat immer auch mit den Objekten des Privatsammlers illustriert sind.
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