Dieses Buch behandelt drei Phänomene britischer Eigenart aus ungewohnter Perspektive: einen für viele unerklärlichen Brexit, den großen und unergründlichen Shakespeare und eine Verfassung, die tief in der Geschichte verankert, aber nicht schriftlich fixiert ist.Was haben die drei miteinander zu tun? Wir blicken hinter die Kulissen der Brexit-Entscheidung und decken das teuflische Potential der Kampagne auf. Es ist ein Lehrstück für Populismus. Wir sehen, dass die Entscheidung zum Brexit einer Logik folgt, die in der britischen Geschichte vom Mittelalter bis in die Nachkriegszeit begründet ist. Im Zentrum der ebenso stolzen wie sonderbaren Verfassung stehen das Parlament und seine Historie. Das Brexit-Geschehen deckt ungeklärte Verfassungskonflikte auf. Das Buch beschreibt, wie Churchill und Thatcher die Entscheidung zum Brexit vordachten und Shakespeare die Mentalität der Briten heute noch prägt.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 01.10.2019
Wilhelm von Sternburg erfährt vom Englandkenner Bernd Breutmann, dass es Brexits in England schon seit Heinrich VIII. immer wieder gegeben hat. Von Shakespeare bis Thatcher erkennt der Autor laut Sternburg den Drang zur Unabhängigkeit und zeigt "erfrischend", wer vom Ausstieg profitiert (die Eliten), wer nicht (die sozial Schwachen). Überzeugend kann Breutmann dem Rezensenten ein Ende mit Schrecken in Aussicht stellen.
Lena Schätte: Das Schwarz an den Händen meines Vaters Motte wird sie von ihrem Vater genannt. Eigentlich hat sie sogar zwei Väter: den einen, der schnell rennen kann und sich auf alle Fragen eine Antwort ausdenkt. Und den anderen,… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Angelika Klüssendorf: Trost 2022. Angelika Klüssendorf erzählt von Liebe, Entzweiung und der Sehnsucht nach Zugehörigkeit. Rita, Meisterin darin, sich in die falschen Männer zu verlieben, fällt plötzlich…